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Das Problem mit dem Kreuz

Online-Vorträge mit Forum Gesundheit

Nahezu jeder von uns hatte schon einmal etwas mit Rückenschmerzen zu tun und aufgrund unserer Lebens- und Ernährungsweise erfolgt der „Erstkontakt“ mit Rückenschmerzen immer früher.

1.12.2021

Prof. Dr. Ateschrang Fotos: rz-Media GmbH

Forum Gesundheit wollte zu diesem Thema Experten hören und erhielt Besuch aus dem Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein. In einer hochinteressanten Vortragsrunde erläuterten die Spezialisten des Klinikums aus unterschiedlichen Perspektiven die Entstehung und den Umgang mit dem inzwischen zur „Volkskrankheit“ avancierten Problem. Den Anfang machte Prof. Dr. Kurth, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie im Kemperhof. Er erläuterte, wie Rückenschmerz entsteht und was man sowohl präventiv als auch therapeutisch gegen ihn tun kann. Dabei wurde bereits deutlich, dass „Rückenschmerzen“ keine eindimensionale Diagnose ist und immer den tieferen Blick auf den Patienten und seine Lebensumstände erfordern. Er konzentrierte sich in seinem Vortrag auf die konservativen Behandlungsoptionen. Sein Nachredner, Prof. Dr. Ateschrang, Chefarzt für Orthopädie und Unfallchirurgie im Ev. Stift St. Martin erläuterte, welche operativen Optionen bestehen, wenn die konservativen Ansätze ausgeschöpft sind. Sandra Andreano, Physiotherapeutin und Teamleiterin Rehafit im Kemperhof, führte aus, was ihre Disziplin zur Behandlung von chronischen Rückenproblemen und nach Operationen beitragen kann.  

Last but not least repräsentierte Christoph Hoefing, Leiter der Schmerztagesklinik im Kemperhof, die Multimodale Schmerztherapie, die bei der Behandlung von Rückenleiden eine zentrale Rolle spielt. Er fasste noch einmal zusammen, was seine Vorredner unisono gesagt hatten: Rückenschmerzen sind nicht nur in ihrer Entstehung ganz individuell, auch ihre Behandlung kann nicht nach einem starren Schema erfolgen. Jeder Patient ist anders und muss seinen eigenen Weg zur Gesundung gehen. Die Multimodale Schmerztherapie umfasst denn auch nicht nur die Vergabe von Medikamenten, sondern eine Vielzahl von Angeboten, die den Betroffenen auf allen Ebenen helfen kann. Moderiert von Jutta Schützdeller konnten auch viele Fragen aus den Reihen der Zuschauer beantwortet werden. Der Rat der Spezialisten ist klar: Regelmäßige, muskelstärkende Bewegung und gesunde Lebensführung, richtiges Tragen und Heben sowie richtiges Sitzen und Liegen halten den Rücken bis ins hohe Alter fit.
  

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Hier der Link zur Aufzeichnung!
https://m.youtube.com/watch?v=E3j2MIyMzk0