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Auch Einbrecher freuen sich schon auf die neue „Reisefreiheit“

Vor dem Urlaub an Sicherungstechnik denken

Endlich wieder unbeschwert Urlaub machen, ob in der Heimat oder im Ausland: Nach den Corona-Beschränkungen freuen sich die Menschen auf ihre wiedergewonnene „Reisefreiheit“. Aber auch andere Zeitgenossen sehnen die Feriensaison herbei: Einbrecher dringen besonders gern in leer stehende Häuser ein. Mit einer fachmännisch installierten Alarmanlage kann man sich jedoch effektiv gegen unerwünschte Eindringlinge schützen. „Die wenigsten Einbrecher sind Profis, sie werden von einer Alarmanlage meist aufgehalten und abgeschreckt“, so Dr. Urban Brauer, Geschäftsführer des BHE Bundesverband Sicherheitstechnik e.V.

20.04.2022

Ein paar Vorkehrungen machen das Zuhause während des Urlaubs sicherer. Foto: djd/BHE Bundesverband Sicherheitstechnik e.V.

Alarmanlagen ergänzen mechanischen Basisschutz

Laut Polizeistatistik war die Anzahl der Wohnungseinbrüche zuletzt stark rückläufig. Vieles lässt sich durch die Pandemie erklären. Experten wie Urban Brauer sind sich aber einig: „Der Rückgang der Delikte ist auch auf den zunehmenden Einsatz von Einbruchschutz zurückzuführen. Fast die Hälfte der Taten bleibt mittlerweile im Versuchsstadium stecken.“

Dennoch bleibt festzuhalten: Noch immer findet alle sieben Minuten ein Einbruchversuch statt. Um Tätern den Einstieg ins Haus zu erschweren, spielen einbruchhemmende Fenster und Türen eine wichtige Rolle. Jedoch wird der Einbruchsversuch nicht gemeldet. „Daher sollten mechanische Sicherungen um eine moderne Alarmanlage ergänzt werden, die bei einem Vorfall sofort die Notruf- und Serviceleitstelle alarmiert“, so Brauer.

Durch deren schnelles Eingreifen können die Täter oft noch auf frischer Tat ertappt werden. Alarmanlagen haben zudem den Vorteil, dass sie die Bewohner beim Verlassen des Hauses auf Sicherheitslücken wie offene Fenster oder Türen hinweisen. „Damit eine Alarmanlage im Ernstfall fehlerfrei funktioniert, ist eine sachkundige Beratung, Planung und Montage durch eine Fachfirma unabdingbar“, betont Brauer.

Staatliche Förderung für Einbruchschutz wieder möglich 

Balkon- und Terrassentüren sowie Fenster sind die Hauptschwachstellen, über die Einbrecher in Einfamilienhäuser eindringen. Foto: djd/BHE Bundesverband Sicherheitstechnik e.V.
Balkon- und Terrassentüren sowie Fenster sind die Hauptschwachstellen, über die Einbrecher in Einfamilienhäuser eindringen. Foto: djd/BHE Bundesverband Sicherheitstechnik e.V.

Fachfirmen für Sicherheit findet man etwa über eine PLZ-Suche auf dem neutralen Informationsportal www.sicheres-zuhause.info. Die Experten erstellen ein unverbindliches Angebot, die Plattform klärt zudem über Schwachstellen von Häusern und Wohnungen auf und hat Ratschläge zum Verhalten im Schadensfall. Dazu gibt es Fakten zur staatlichen Förderung: Nach einer kurzen Unterbrechung unterstützt die KfW den Einbau von Alarmanlagen sowie einbruchhemmenden Türen und Fenstern wieder, und zwar schon ab Kosten von 500 Euro. Wichtig: Der Antrag auf einen Zuschuss muss vor Beginn der Arbeiten gestellt werden. djd