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Die beste Zeit für eine Schönheitskur

Im April widmen sich viele Fachbetriebe speziell der Fahrzeugaufbereitung

Der Winter hat am Auto Spuren hinterlassen. Jetzt ist die beste Zeit für eine Schönheitskur. Der Halter eines Fahrzeugs kann mit einer professionellen Pflege nicht nur für eine optische Verjüngung sorgen, der Wert des Kfz bleibt ebenso erhalten und der Wiederverkaufswert steigt. Wer sein Auto nach ein paar Jahren verkaufen möchte, wird bei mangelhafter Optik sonst einen kräftigen Abschlag hinnehmen müssen, selbst wenn die Technik noch gut funktioniert.

7.04.2021

Die Aufbereitung geht weit über Wagenwäsche und Aussaugen des Innenraums hinaus. Die Fachleute beseitigen kleinere Dellen und Kratzer und entfernen verschmutzte Stellen an Lack, Kunststoff oder Chrom.

Vor allem beim boomenden Fahrzeugleasing können kleine optische Mängel teuer werden. Bei der Übergabe schaut der Leasinggeber ganz genau hin, denn er will das Auto danach weiterverwenden. Der Bundesverband Fahrzeugaufbereitung (BFA) führt auch in diesem Jahr in Kooperation mit dem Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) den „Aufbereitungsmonat April“ durch.

Fahrzeugaufbereitung wirkt präventiv

Das Pflegeprogramm beim professionellen Fahrzeugaufbereiter beinhaltet eine gründliche Außenwäsche, der Lack erhält neuen Glanz durch eine auffrischende Politur. Viele Fachfirmen bieten zudem kleinere Lack- und Dellenreparaturen an.

Auch der Fahrzeuginnenraum wird bei der Aufbereitung gründlich gereinigt. Fotos: djd/Bundesverband Fahrzeugaufbereitung
Auch der Fahrzeuginnenraum wird bei der Aufbereitung gründlich gereinigt. Fotos: djd/Bundesverband Fahrzeugaufbereitung

Ebenso wird der Fahrzeuginnenraum gründlich gereinigt, Risse und Löcher an Polster und Armaturen können dabei ausgebessert werden. „Eine Fahrzeugaufbereitung erfüllt nicht nur rein optische Ansprüche, sondern sie wirkt auch präventiv“, erklärt BFA-Präsident Markus. So werde beispielsweise durch den Auftrag von Wachs und anderen Pflegeprodukten die Oberfläche geglättet, dies erschwere das Anhaften von Flugrost, Insekten oder Vogelkot. Zudem werde der Lack vor Umwelteinflüssen wie Sonneneinstrahlungen geschützt: „So kann man Lackveränderungen, die beispielsweise zu mattem Lack führen, dauerhaft entgegenwirken.“

Nicht zu oft in die Waschanlage

Was viele Autofahrer nicht wissen: Durch die häufige Behandlung in der Waschanlage wird der Fahrzeuglack an der Oberfläche empfindlicher, da dort mit einer Waschlauge gewaschen wird, die entfettend wirkt. „Die jährliche Fahrzeugaufbereitung ist deshalb sinnvoller als eine zu oft durchgeführte Fahrzeugwäsche“, erklärt Markus Herrmann. Wer sein Auto zu oft wasche, entferne den ursprünglichen Lackschutz, ohne es zu merken. djd