Anzeige
Corona-Pandemie Image 1

Corona-Pandemie

Geändertes Infektionsschutzgesetz tritt in Kraft: Ab Inzidenz von 100 nur 30 Trauergäste erlaubt

Beträgt in einem Landkreis beziehungsweise in einer kreisfreien Stadt an drei aufeinanderfolgenden Tagen die 7-Tage-Inzidenz mehr als 100 Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner, dürfen nach der aktuellen Fassung des Bundesinfektionsschutzgesetzes („Corona-Notbremse“) seit dem 24. April höchstens 30 Personen an einer Bestattung beziehungsweise Trauerfeier („Veranstaltungen bei Todesfällen“ in § 28b) teilnehmen. Diese Regelung gilt unabhängig von den schon bestehenden Vorschriften der Bundesländer bzw. auf lokaler Ebene. Diese gelten weiterhin, sofern sie dem Infektionsschutzgesetz nicht widersprechen bzw. ohnehin strengere Regelungen vorsehen.

30.04.2021

Die 7-Tage-Inzidenz bestimmt nun, wie viele Menschen an einer Trauerfeier teilnehmen dürfen. Foto: Anze - stock.adobe.com

Kroll Natursteine GmbH

Im Rahmen der neuen im Infektionsschutzgesetz verankerten Höchstgrenze können die einzelnen Bundesländer in ihren jeweiligen Corona-Schutzverordnungen und ebenso die Landkreise/Städte in ihren lokalen Regelungen weitere Details festlegen – wie es auch bisher üblich war. Eine allgemeine, bundesweit gültige Aussage, in welchem Rahmen Bestattungen beziehungsweise Trauerfeiern möglich sind, kann somit weiterhin nicht getroffen werden. Betroffene müssen sich an den jeweils vor Ort geltenden Vorschriften orientieren.    

Foto: Kristin Gründler - stock.adobe.com
Foto: Kristin Gründler - stock.adobe.com

Sinkt die 7-Tage-Inzidenz unter den Wert von 100 an fünf aufeinanderfolgenden Tagen, treten in den betroffenen Landkreisen/Städten ab dem übernächsten Tag die Maßnahmen des Infektionsschutzgesetzes im Rahmen der „Corona-Notbremse“ wieder außer Kraft. Es gelten aber weiterhin die landesweiten und lokalen Regelungen. Quelle: aeternitas.de